Kleintiere sind Hund, Katze und Heimtiere.
Heimtiere sind z.B. Ratten, Mäuse, Frettchen, Igel, Vögel, Nager (z.B. Kaninchen, Meerschweinchen, Degu, Chinchilla, Hamster), Reptilien (z.B. Schildkröten, Echsen)

Wissenswertes und viele Informationen zu Kleintieren finden Sie unter folgende Links:

Die Initiative s.m.i.l.e. des Bundesverband Praktizierender Tierärzte e.V bietet in ihrer Website Antworten auf wichtige Fragen von Tierhaltern.
Speziell auf der Webseite s.m.i.l.e. von A-Z erhalten Sie Informationen zu Medikamenten, Vorsorge, Tierarztbesuch, Umgang mit Hunden und Urlaub mit Haustieren.
Länderspezifische Einreisebestimmungen für Tiere finden Sie in der Website www.petsontour.de .
Umfangreiche Informationen über Nagetiere gibt es bei www.nagetiere-online.de .

Je nach Urlaubsland gibt es unterschiedliche Infektionsgefahren für Ihr Tier und Vorsorgemaßnahmen dagegen.
Steht Ihrem Tier eine längere Auto- Zug- oder Flugreise bevor, können Sie sich dazu Tipps und Medikamente zur Vorbeugung gegen Reisekrankheit in der Praxis abholen.

Für die meisten europäischen Länder sind bei der Einreise ein EU-Pass, eine Identifikation des Tieres mittels Microchip und die gültige Tollwutimpfung verpflichtend.
Für den Schutz Ihres Tieres sind auch bestimmte vorbeugende Parasitenbehandlungen je nach Land erforderlich.

Gerne beraten wir Sie zu den Themen

  • Landesspezifische Besonderheiten
  • Impfungen
  • Entwurmungen
  • Dokumente
  • Identifikation durch implementierten Chip
  • Impfpasseinträge müssen vor Antritt der Reise erfolgen

Für Auslandsreisen gilt:

Vom 4.Juli 2011 an, müssen alle Hunde, Katzen und Frettchen, die international nach oder innerhalb Europas auf Reisen gehen, mit einem Microchip gekennzeichnet sein (EU-Verordnung 998/2003).

Unsere Haustiere werden bei guter Pflege immer älter. Damit das Alter für die Tiere möglichst lange beschwerdefrei verläuft, gibt es verschiedene Vorsorgeuntersuchungen. Mit diesen Untersuchungen können z.B. schon frühzeitig Organerkrankungen wie beginnende Nierenschwäche, Herzerkrankungen oder Zahn- und Zahnfleischerkrankungen festgestellt werden. Auch die Abnutzungserscheinungen im Bewegungsapparat nehmen bei unseren Haustieren im mittleren Alter zu. Sie verursachen in der Frühphase oft nur Spielunlust oder ein ruhigeres Verhalten. Dies trifft insbesondere bei Katzen zu.  Auch die Abwehr bei bestimmten Berührungen kommt meistens durch Schmerzen im Bewegungsapparat durch beginnende Arthrosen zustande.

Durch eine gründliche Untersuchung des Tieres können viele Alterserkrankungen schon in der Anfangsphase entdeckt und behandelt werden.
Unsere Praxis bietet spezielle Vorsorgeuntersuchungen an. Bitte wenden Sie sich an uns für eine Terminvereinbarung.

Sie haben ein Kaninchen erworben und möchten es möglichst bedarfsgerecht ernähren.
Die meisten handelsüblichen Kaninchenfutter sind aus der Kaninchenmast heraus entwickelt worden, mit dem Ziel eine möglichst schnelle Gewichtszunahme innerhalb der Mastperiode zu erreichen. Da die Mast eines Kaninchens nur maximal 13 Wochen andauert, sind langfristige Auswirkungen dieses Futters auf den Stoffwechsel des  Kaninchens nicht so ausschlaggebend.

Das Kaninchen als Haustier hat mittlere Lebensdauern von 6 bis 8 Jahren. Viele werden bei guter Haltung älter.

Deshalb sollte das Futter möglichst an die natürliche Ernährung des Kaninchens angepasst werden. 
In der Natur ernährt sich das Kaninchen überwiegend von Grünfutter und trockenen faserreichen Gräsern, wobei die faserreiche Nahrung den Hauptteil der Ernährung ausmacht. Körner und Kraftfutter bekommt es, wenn überhaupt nur in kleinen Mengen als „Leckerbissen“. 

Kaninchen fressen in kleinen Portionen 60 mal täglich, manche noch öfter. Das Verdauungssystem ist darauf angewiesen, daß ständig neue Nahrung nachgeschoben wird. Dann funktioniert die Peristaltik und der Kotabsatz. 
Die faserreiche Nahrung wird von den Darmbakterien verwertet. Diese Bakterien scheidet das Kaninchen mit dem Blinddarmkot aus und frisst diesen Kot wieder. Dadurch versorgt es sich über das Bakterieneiweiß mit genau den Proteinen, die es braucht.

Jeder Nahrungswechsel zu faserarmer und stärke- oder zuckerreicher Nahrung bringt die Darmbakterien in  Unordnung und die falschen Bakterien vermehren sich. Dadurch entstehen Durchfälle und die Abwehr des Kaninchens wird schlechter. Außerdem bekommt es früher oder später Zahnprobleme.

Alle Alleinfuttermittel im Handel entsprechen nicht der natürlichen Nahrung der Kaninchen.
Sie sind stärkereich, enthalten Getreide und meist kurzfasrige Presspellets. Viele Drops und Leckerlis sind mit Zucker versetzt. Deshalb ist von diesem Futter Abstand zunehmen.

Die Hauptnahrung  für Kaninchen ist rohfaserreiches Heu, also eines das sich im Griff nicht zu weich anfühlt. Auch Stroh wird gerne mitgefüttert.

Dazu füttert man Grünfutter, also Gras, nicht Rasengras, sondern Wiesengras und alle Grünabfälle des Haushaltes (wenn sie ungespritzt sind und nicht zuviel gedüngt wurden). Wenn ein Kaninchen an diese Fütterung gewöhnt wird, muss man mit kleinen Mengen Grünfutter beginnen, damit sich die Darmflora langsam auf diese Nahrung einstellen kann.

Zum Nagen nehmen Kaninchen gerne Zweige von ungespritzten Obstbäumen.

UV-Strahler

Wechseln Sie Ihre UV-Strahler regelmäßig aus, die meisten Lampen liefern nicht einmal 2 Jahre das nötige Spektrum.

Überwintern

Falls sie eine Landschildkröte überwintern möchten sollten Sie das Tier vor der Winterruhe unbedingt tierärztlich untersuchen lassen. Bitte bringen Sie zu diesem Termin auch eine Kotprobe mit.

Kranke Tiere dürfen nicht einfach in die Winterruhe verbracht werden.
Bei weiblichen Tieren muss sichergestellt werden, dass sie keine ungelegten Eier im Bauch mit sich tragen.

Sie können gerne einen Termin bei uns vereinbaren.

Auch kleine gesunde Landschildkröten sollten in den Winterschlaf gehen, nur nicht so lange.

Nach dem Winterschlaf

Durch den Winterschlaf und den dadurch heruntergefahrenen Stoffwechsel können sich in dieser Zeit Krankheiten oder Parasiten ausbreiten.
Wir bieten einen umfassenden Gesundheitscheck Ihrer Schildkröte nach dem Winterschlaf in unserer Praxis.